Entstehung in der deutschsprachigen Schweiz
Zufällig bin ich beim Stöbern in meiner Irgendwo-Sammlung auf diesen interessanten Artikel gestossen. Der Artikel ist aus der Ausgabe Mai bis Juli aus dem Jahre 1996. Diesen möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.
Die Beiträge stammen aus der Zeitschrift DROGALKOHOL Nr. 3/92 Trunksucht und Selbstreform. Die Auszüge wurden mit der Erlaubnis der SFA
in Lausanne reproduziert und wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal dafür bedanken. Ein herzliches Dankeschön auch an die Autorinnen und Autoren: Jürgen Rehm, Nicoletta Mariolini, Maja Huber, Harald Klingemann und Jaques Besson, für ihre sehr sorgfältige und interessante Arbeit.
Die AA in der deutschsprachigen Scweiz
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Jürgen REHM *, Nicoletta MARIOLINI **, Maja HUBER ***, Harald KLINGEMANN **** , Jacques BESSON *****
Zusammenf'assung
Im ersten Teil der Arbeit wird ein Überblick über die Geschichte der deutschschweizerischen AA gegeben. Dabei wird der Versuch gemacht zu belegen, dass vor allem drei Faktoren für die Entstehung und das schnelle Wachstum der AA in den ersten Jahren verantwortlich gewesen sind: die Integration der ersten AA-Gruppen in das traditionelle Behandlungssystem für Alkoholkranke, die Unterstützung durch die deutschsprachigen AA sowie die offensichtliche Attraktivität der AA für bislang von anderen Institutinen z.T. vernachlässigte Gruppen von Alkoholikern wie Frauen, Jüngere sowie Bewohner städtischer Ballungsgebiete. Im zweiten Teil geht es um eine Beschreibung der AA in der
Deutschschweiz heute. Dabei sind folgende Charakteristika hervorzuheben: ein gewisser Traditionalismus, eine Betonung von strukturellen Aspekten, wie sie formal im "AA Service Manual" festgelegt sind, eine Betonung von basisdemokratischen Werten sowie die hohe interne Integration.
* Dr. phil., ** wissenschaftliche Mitarbeiterin, *** Diplomandin, **** Dr. rer. pol. , **** Dr. Med.
Die Gründungsgeschichte der AA der deutschsprachigen Schweiz
1. Die Gründung I
2. Die Gründung II
3. Das erste Jahrzehnt
4. Die weitere Entwicklung
5. Stichprobe und Methode
6. Ergebnisse
7. Die Altersstruktur
8. Ämter innerhalb der AA-Gruppen
9. Treffen als wichtigste Aktivität einer AA-Gruppe

